Google Bewertung Aufsteller: Der Kaufratgeber für Theke und Empfang
Wichtige Fakten
- Was er tut
- Öffnet per NFC-Antippen oder QR-Scan direkt das Google-Bewertungsformular Ihres Unternehmens
- Varianten
- Nur NFC, NFC + QR-Code oder NFC + QR-Code in groß, in Weiß oder Schwarz
- Technik
- Passiver NFC-Chip ohne Batterie, kein Aufladen, keine App für Ihre Kunden
- Google-Logo
- Laut Googles Markenrichtlinien nicht in Marketingmaterial eines Unternehmens erlaubt; Verlinken per QR-Code ist ausdrücklich gestattet
- Rechtslage
- Erlaubt, solange keine Gegenleistung angeboten und nicht nach Zufriedenheit vorgefiltert wird (UWG Anhang Nr. 23b/23c, Google-Richtlinien)
Acryl, NFC-Chip, QR-Code, änderbarer Link: Worauf Sie beim Kauf eines Aufstellers für Google-Bewertungen achten sollten, was Google zum Logo sagt und was in Deutschland rechtlich gilt.

Ein Google Bewertung Aufsteller ist ein kleines Display für Theke, Kasse oder Empfang, das Ihren Google-Bewertungslink enthält: Der Kunde hält sein Smartphone an den NFC-Chip oder scannt den QR-Code, und das Bewertungsformular Ihres Unternehmens öffnet sich. Beim Kauf zählen vier Dinge: NFC und QR-Code zusammen, ein vorprogrammierter und später änderbarer Link, ein robustes Material und ein Design, das ohne Google-Logo auskommt.
Was ist ein Aufsteller für Google-Bewertungen und wie funktioniert er?
Ein Bewertungsaufsteller ist nichts anderes als ein gedruckter oder programmierter Träger für Ihren Google-Bewertungslink. Google stellt diesen Link und einen passenden QR-Code selbst bereit: In der Hilfe zum Google Unternehmensprofil heißt es, Sie können einen Link oder QR-Code erstellen und teilen, über den Kunden Rezensionen verfassen, und Google empfiehlt ausdrücklich, den QR-Code auszudrucken und im Geschäft anzubringen. Wie Sie den Link in Ihrem Profil finden, erklärt unsere Anleitung zum Google-Bewertungslink.
Ein Aufsteller mit NFC geht einen Schritt weiter. Im Acryl steckt ein passiver NFC-Chip, der weder Batterie noch Strom braucht. Hält ein Kunde sein Smartphone wenige Zentimeter davor, liest das Telefon den gespeicherten Link und zeigt eine Benachrichtigung an; ein Tipp darauf öffnet das Bewertungsformular. Apple nennt das Hintergrund-Tag-Lesen: Nutzer scannen NFC-Tags, ohne eine App zu installieren. Der zusätzlich gedruckte QR-Code fängt alle Telefone auf, bei denen NFC ausgeschaltet ist oder fehlt. Welche Geräte den Chip lesen, zeigt unser Beitrag Welche Smartphones NFC-Bewertungskarten lesen.
Der Aufsteller schreibt und sendet selbst nichts. Er öffnet nur das Formular von Google. Der Kunde muss in einem Google-Konto angemeldet sein, vergibt die Sterne selbst und formuliert seinen Text selbst.
Welche Arten von Bewertungsaufstellern gibt es?
Im Handel finden Sie drei Grundtypen: reine QR-Aufsteller, die Sie auch selbst ausdrucken können, Aufsteller nur mit NFC-Chip und Kombinationen aus NFC und gedrucktem QR-Code. Dazu kommen Unterschiede bei Material, Größe und Branding.
| Variante | So nutzt der Kunde ihn | Vorteil | Grenze |
|---|---|---|---|
| Nur QR-Code (gedruckt oder selbst erstellt) | Kamera öffnen, Code scannen, Link antippen | Günstig, mit jedem Smartphone nutzbar, in Minuten selbst gemacht | Drei Schritte statt einem; Papier wirkt an der Theke schnell abgegriffen |
| Nur NFC | Smartphone kurz an den Aufsteller halten | Ein Antippen genügt, schlichtes Design ohne Code | Telefone mit ausgeschaltetem oder fehlendem NFC gehen leer aus |
| NFC + QR-Code | Antippen oder scannen, je nach Telefon | Funktioniert mit praktisch jedem Smartphone | Etwas mehr Druckfläche nötig |
| NFC + QR-Code in groß | Wie oben, mit größerer bedruckter Fläche | Aus größerer Entfernung lesbar, gut für breite Theken und Empfänge | Braucht Platz, auf kleinen Tischen zu dominant |
Beim Material hat sich Acrylglas durchgesetzt, weil es stabil ist, sich abwischen lässt und beidseitig bedruckt oder durchsichtig sein kann. Daneben gibt es Schilder aus PVC oder Holz und Klemmständer aus Aluminium. Für die Wand ist eine Plakette, für Tür und Schaufenster ein Aufkleber die bessere Form; den Vergleich der drei Formate finden Sie in unserem Beitrag Aufsteller, Plakette oder Aufkleber.
Worauf sollten Sie beim Kauf eines Google-Bewertungsaufstellers achten?
Entscheidend ist nicht die Optik, sondern ob der Aufsteller in einem Jahr noch funktioniert und noch auf das richtige Profil zeigt. Diese Punkte sollten Sie vor der Bestellung prüfen:
- NFC und QR-Code zusammen: Nur so erreichen Sie Kunden mit ausgeschaltetem NFC, älteren Geräten oder dicken Hüllen.
- Vorprogrammiert geliefert: Sie geben bei der Bestellung Ihren Google-Bewertungslink oder Ihren Firmennamen an, und der Chip kommt fertig beschrieben an. So entfällt das Beschreiben mit einer NFC-App.
- Änderbarer Link: Wenn Sie umziehen, umfirmieren oder ein neues Unternehmensprofil anlegen, muss sich das Ziel ändern lassen, ohne den Aufsteller neu zu kaufen. Fragen Sie, ob der Link fest im Chip steht oder nachträglich angepasst werden kann.
- Einmaliger Preis statt Abo: Ein Aufsteller braucht keinen laufenden Dienst. Prüfen Sie, ob für den Link oder die Weiterleitung monatliche Kosten anfallen und was passiert, wenn der Anbieter den Dienst einstellt.
- Material und Standfestigkeit: Acrylglas mit ausreichend Dicke kippt nicht beim Hantieren mit dem Kartenterminal und lässt sich desinfizieren, was in Praxen und Lebensmittelbetrieben zählt.
- Größe passend zum Platz: Für die Kasse reicht meist ein kompaktes Format, für breite Empfangstresen ist die große Variante besser lesbar.
- Branding ohne Google-Logo: Firmenname und eine klare Aufforderung reichen. Warum das Logo problematisch ist, lesen Sie im nächsten Abschnitt.
- Lieferung und Rückgabe: Versand mit Sendungsverfolgung und eine klare Rückgaberegelung, auch wenn personalisierte Artikel meist nur bei einem Defekt zurückgehen.
Unser Google-Bewertungsaufsteller aus Acrylglas folgt genau dieser Liste: beidseitig sichtbar, in Weiß oder Schwarz, als NFC, NFC + QR-Code oder NFC + QR-Code in groß, vor dem Versand mit Ihrem Bewertungslink programmiert, zum einmaligen Preis ohne Abo und mit optional änderbarem Link. Die aktuellen Preise stehen auf der Produktseite.
Dürfen Sie das Google-Logo auf dem Aufsteller verwenden?
Nach Googles eigenen Markenrichtlinien nicht. Googles Partner Marketing Hub formuliert es unmissverständlich: Das Google-Logo und das Google-G dürfen nicht in Marketingmaterial eines Unternehmens verwendet werden oder eine Unterstützung durch Google andeuten. Googles Brand Resource Center ergänzt, dass keine Markenelemente auf Merchandise wie Postern erscheinen sollen und dass auch die Google-Markenfarben nicht übernommen werden dürfen. Ausdrücklich erlaubt ist dagegen, auf Google-Inhalte zu verlinken, unter anderem per QR-Code, und Google in reinem Text zu nennen.
Für den Kauf heißt das: Ein Aufsteller mit dem Satz „Bewerten Sie uns auf Google“, Ihrem Firmennamen und dem QR-Code zu Ihrem Profil bewegt sich im Rahmen der Richtlinien. Ein Aufsteller mit dem bunten G, dem Google-Schriftzug oder den vier Google-Farben als Gestaltungselement tut das nicht, auch wenn solche Produkte verbreitet angeboten werden. Verlangen Sie bei personalisierten Aufstellern ein Layout ohne Markenelemente und mit einer klaren Aufforderung in Ihrer eigenen Gestaltung.
Selbst machen oder fertig kaufen?
Beides geht. Die kostenlose Variante ist der QR-Code aus Ihrem Unternehmensprofil in einem Tischrahmen; sie reicht für einen ersten Test. Ein fertiger NFC-Aufsteller lohnt sich, wenn der Aufsteller täglich viele Hände sieht und der Weg zur Bewertung so kurz wie möglich sein soll.
Kostenlos: Öffnen Sie Ihr Unternehmensprofil am Computer, wählen Sie „Rezensionen lesen“ und dann „Mehr Rezensionen erhalten“. Laut Google lässt sich der QR-Code derzeit nur im Computerbrowser erzeugen, nicht am Handy. Speichern Sie das Bild per Rechtsklick und drucken Sie es in einen Tischrahmen.
Selbst gebaut mit NFC: Kaufen Sie leere NFC-Tags und beschreiben Sie sie mit einer NFC-App mit Ihrem Bewertungslink. Unsere Anleitung NFC-Tag mit dem Google-Bewertungslink programmieren zeigt die Schritte. Sie brauchen dann noch einen Träger, in den der Tag sauber eingeklebt wird.
Fertig gekauft: Geben Sie bei der Bestellung Ihren Bewertungslink an, packen Sie den Aufsteller aus und testen Sie ihn einmal per NFC und einmal per QR-Code mit Ihrem eigenen Handy, bevor er auf die Theke kommt.
In jedem Fall: Weisen Sie Ihr Team mit einem Satz ein, zum Beispiel „Wenn Sie mögen, können Sie uns hier kurz bei Google bewerten“, und antworten Sie auf neue Rezensionen.
Der Preisunterschied zwischen den drei Wegen ist überschaubar; der Zeitunterschied nicht. Der selbst gebaute Aufsteller kostet einen Abend und wirkt oft gebastelt, der fertige kommt beschrieben an und sieht nach Geschäft aus. Für den Testlauf ist der gedruckte QR-Code dennoch die richtige Wahl, weil er nichts kostet und zeigt, ob Ihre Kunden den Hinweis überhaupt annehmen.
Wo steht der Aufsteller am besten?
Direkt neben dem Kartenterminal, weil der Blick nach dem Bezahlen genau dorthin geht. In Bäckereien und Cafés ist das die Kasse oder die Abholtheke, in Salons und Praxen der Empfang beim Verabschieden, in Werkstätten der Tresen des Serviceberaters. Nicht hinter Glas, nicht unter Flyern, nicht hinter der Kasse, wo Kunden ihn nicht erreichen. Eine ausführliche Platzierungshilfe mit Beispielen je Branche gibt unser Beitrag Google-Bewertungsaufsteller richtig im Laden platzieren.
Was ist in Deutschland rechtlich zu beachten?
Ein Aufsteller ist erlaubt, solange er nur den Weg zum Formular verkürzt. Seit dem 28. Mai 2022 stehen im Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG unter Nr. 23b und 23c die Irreführung über die Echtheit von Verbraucherbewertungen und das Übermitteln oder Beauftragen gefälschter Bewertungen auf der sogenannten schwarzen Liste. Ein Aufsteller, der jeden Kunden gleich anspricht, verstößt dagegen nicht; gekaufte Bewertungen oder Bewertungen von Mitarbeitern als vermeintliche Kunden schon.
Dazu kommen die Richtlinien von Google. Anreize wie Zahlungen, Rabatte oder kostenlose Produkte für eine Rezension gelten als gefälschte Interaktion und sind verboten; der Hinweis „Bewertung gegen Gratis-Kaffee“ gehört also nicht auf den Aufsteller. Google untersagt außerdem, negative Rezensionen zu verhindern, gezielt um positive Rezensionen zu bitten und Kunden unter Druck zu setzen, während sie sich noch vor Ort befinden. Ein stiller Aufsteller neben der Kasse erfüllt diese Vorgaben, ein Mitarbeiter, der daneben steht und wartet, nicht. Alle Details zu Gutscheinen, E-Mail-Anfragen und Abmahnrisiken finden Sie in unserem Beitrag Google-Bewertungen sammeln: Was ist erlaubt?.
Ein Datenschutzvorteil kommt dazu: Der Aufsteller verarbeitet keine Kontaktdaten und versendet keine Nachricht. Anders als eine Bewertungsbitte per E-Mail oder WhatsApp, für die Sie eine Einwilligung brauchen, entscheidet der Kunde am Aufsteller allein, ob er sein Telefon hinhält.
Fazit: Welcher Aufsteller passt zu Ihrem Betrieb?
Für die meisten Betriebe ist ein Acryl-Aufsteller mit NFC und QR-Code, vorprogrammiert und mit änderbarem Link, die unkomplizierte Wahl: ein Gerät pro Kasse oder Empfang, einmal bezahlt, keine App, kein Abo. Wer erst testen will, druckt den QR-Code aus dem Unternehmensprofil. Wer viel Laufkundschaft und breite Theken hat, nimmt die große Variante. Achten Sie in jedem Fall auf ein Layout ohne Google-Logo und auf eine Aufforderung ohne Gegenleistung. Weitere Ratgeber zu Karten, Aufstellern, Plaketten und Aufklebern finden Sie in unserem Themenbereich NFC-Bewertungsprodukte.
Dieser Beitrag gibt die Rechtslage in Deutschland und die Richtlinien von Google allgemein verständlich wieder und ist keine Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Fall lesen Sie die verlinkten Quellen oder wenden Sie sich an eine Anwältin oder einen Anwalt für Wettbewerbsrecht.
❓ Häufige Fragen
Was kostet ein Google-Bewertungsaufsteller?
Das hängt von Variante, Größe und Personalisierung ab. Üblich ist ein einmaliger Preis ohne Abo; die aktuellen Preise unserer Aufsteller finden Sie auf der Produktseite. Den reinen QR-Code aus Ihrem Unternehmensprofil können Sie kostenlos ausdrucken.
Brauche ich NFC, wenn der Aufsteller schon einen QR-Code hat?
Nicht zwingend, aber NFC verkürzt den Weg auf ein Antippen, während der QR-Code Kamera öffnen, scannen und bestätigen verlangt. Die Kombination aus beidem deckt alle Smartphones ab.
Kann ich den Link im Aufsteller später ändern?
Nur wenn der Anbieter das vorsieht. Bei einem fest beschriebenen Chip bleibt der Link dauerhaft, bei einem änderbaren Link können Sie das Ziel anpassen, etwa nach einem Umzug oder einer Umfirmierung. Fragen Sie das vor dem Kauf.
Darf ich das Google-Logo auf meinem Aufsteller drucken?
Laut Googles Markenrichtlinien nicht: Das Google-Logo und das G dürfen nicht in Marketingmaterial eines Unternehmens erscheinen. Erlaubt ist, Google im Text zu nennen und per QR-Code auf Ihr Profil zu verlinken.
Ist ein Bewertungsaufsteller in Deutschland erlaubt?
Ja. Er öffnet nur das Bewertungsformular von Google. Unzulässig wären eine Gegenleistung für die Bewertung, das gezielte Ansprechen nur zufriedener Kunden oder gekaufte und gefälschte Bewertungen nach Nr. 23b und 23c des Anhangs zum UWG.
Funktioniert der Aufsteller mit iPhone und Android?
Ja. Neuere iPhones lesen den NFC-Chip direkt, ältere über den NFC-Tag-Leser im Kontrollzentrum, Android-Geräte bei eingeschaltetem NFC. Der gedruckte QR-Code funktioniert mit jeder Handykamera.
Quellen
- Google Unternehmensprofil-Hilfe: Link oder QR-Code zum Anfordern von Rezensionen erstellen
- Google Unternehmensprofil-Hilfe: Tipps für mehr Rezensionen
- Google Maps: Richtlinien für von Nutzern erstellte Inhalte
- Google Partner Marketing Hub: How to show Google's brand
- Google Brand Resource Center: Guidance
- Anhang (zu § 3 Absatz 3) UWG, Nr. 23b und 23c (gesetze-im-internet.de)
- Apple Developer: Adding support for background tag reading
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